Die Geschichte
Es ist Spätsommer 1977. Bereits geistert die kommende Fasnacht durch diverse Köpfe. Willi Bachmann†, Heinz Bruggmann, Heinz Keller, René Koller† und Jack Zuber† treffen sich an der Alleestrasse 4, um eine Guggemusig zu gründen. Unbestätigten Berichten zufolge soll diese Sitzung bis in die frühen Morgenstunden gedauert haben
.Aus einigen Vorschlägen wählt man den Namen „Tüüfels- Husare“, dies in Anlehnung an die Wiler Tüüfel. In Konstanz kauft man die ersten Instrumente ein und für die Kostüme wird verschiedenfarbiger Wiler Filz angeschafft. Heinz Bruggmann übernimmt als erster Obergugger diese kunterbunte Truppe. Die ersten Proben finden im Keller der Firma Hugo Leutenegger statt und als Stammlokal und Treffpunkt wird das Rest. Säntis bestimmt.
Nach zehn Jahren heisst der Obergugger Pablo Hüppi und nach weiteren zehn Roger Lanker. Die Auftritte an der Wiler Fasnacht und in der Umgebung gehören immer zu den Höhepunkten. Interessanterweise schreibt jede Aera ihre eigenen Geschichten. So haben sich die personelle Zusammensetzung gewandelt wie die Kostüme und der Sound. Selbstgebaute Instrumente, Waschbrett und Schellebaum sind ganzen Schlagzeugen gewichen. Der schräge Guggesound hat sich in all den Jahren fast perfektioniert, doch sind disharmonische Töne zwischendurch, wie es sich gehört, angenehm wohltuend.
Die heute rund 30 Guggerinnen und Gugger haben sich von der früheren losen Gruppierung zu einem Verein etabliert, der aus dem Wiler Fasnachtsgeschehen nicht mehr wegzudenken ist. Als Präsident amtet Markus Diethelm und den närrischen Taktstock hält Severin Tobler in der Hand.
Alte Garde
Tritt ein Mitglied aus der Gugge Musig Tüüfels- Husare zurück, so bricht der Kontakt vielfach ab. Langjährige Verbundenheit und Freundschaft mit der Gugge können verloren gehen. Man verliert die GuggerInnen aus den Augen und das ist doch sehr schade.
Aus diesem Grunde haben sich Ehemalige zur Alten Garde zusammengefunden. Dies ist eine lose Gruppierung ohne jegliche Verpflichtung. Ziel ist vor allem, sich einmal während der Fasnacht in einem alten Gwändli zu treffen und das Blasinstrument oder das Schlagwerk in Betrieb zu setzen. Vor allem aber dient es dem gemütlichen Zusammensein in den dekorierten Beizen. Dass dabei viele alte Anekdoten aufgefrischt werden, ist doch selbstverständlich. In den letzten Jahren hat dieser Anlass jeweils am Fasnachtsmontagabend stattgefunden.
Kontaktpersonen:
Sandra Güntensperger (Blitz) 📞078 637 86 12
Heinz Bruggmann 📞079 519 66 30
